Krisenschutz: Berlin hält wegen Ausfallsicherheit vorerst am UKW-Radio fest
Nach einem Anschlag auf das Berliner Stromnetz im Januar 2026 erkundigte sich der Abgeordnete Robert A. Eschricht (AfD) nach der Zukunft des UKW-Radios. Der Senat stellt klar, dass er einen festen UKW-Ausstieg derzeit ablehnt, da die analoge Technik für die Notfallkommunikation am resilientesten ist. Parallel dazu arbeiten rbb und die Medienanstalt mabb an einem Konzept, um das digitale DAB+ ebenso ausfallsicher zu machen, etwa durch den Ausbau der Notstromversorgung. Wichtige Standorte wie der Sender Scholzplatz sind bereits durch direkte Glasfaserverbindungen zum Funkhaus gegen Netzausfälle gesichert. Für Bürger*innen bleibt das UKW-Radio damit vorerst der zentrale Informationskanal in Krisenlagen.
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