Wie Berliner Behörden Stadtviertel-Daten (LOR) zur Planung nutzen
Eine Anfrage der AfD-Fraktion klärt auf, wie Berliner Verwaltungen das System der „Lebensweltlich orientierten Räume“ (LOR) für ihre Arbeit einsetzen. Seit 2007 dienen diese Daten als Basis, um soziale Entwicklungen, Wohnungsbaupotenziale und den Bedarf an Kitaplätzen in kleinen Gebietseinheiten zu erfassen. Die Stadtentwicklungsverwaltung steuert damit Förderprogramme und Bauvorhaben, während die Bildungsverwaltung sie für die Jugendhilfeplanung nutzt. Auch Polizei und Feuerwehr verwenden diese kleinräumigen Informationen, um Lagebilder zu erstellen und Einsätze – etwa in Böllerverbotszonen – gezielter zu koordinieren.
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