Kassenfinanzierte Spurensicherung nach Gewalt soll bis Mitte 2026 starten
Obwohl seit 2020 ein gesetzlicher Anspruch besteht, fehlt in Berlin bisher ein flächendeckendes Angebot zur vertraulichen Spurensicherung nach sexualisierter Gewalt. Die Senatsverwaltung plant den Abschluss der nötigen Verträge mit den Krankenkassen für das erste Halbjahr 2026. Für die Umsetzung sind 315.000 Euro im Haushalt vorgesehen, um unter anderem medizinische Geräte zu kaufen und eine zentrale Netzwerkstelle zu finanzieren. Betroffene sollen künftig dezentral in Berliner Krankenhäusern rund um die Uhr Spuren sichern lassen können, auch ohne sofortige Anzeige bei der Polizei.
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