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Landesmeldung Beantwortet Eingestellt am 03.06.2026 · Antwort vom 22. Dezember 2025

Jüdische Schulen: Senat erzwingt geringeres Schulgeld für arme Familien

Die Jüdische Gemeinde zu Berlin hat zum Schuljahr 2025/26 das Schulgeld für ihre Schulen erhöht und unterscheidet dabei preislich zwischen Gemeinde-Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern. Nach Elternbeschwerden prüfte der Senat die Tarife und stellte fest, dass die Einstiegsgebühren für Familien mit geringem Einkommen anfangs unzulässig hoch waren. Auf Druck des Senats musste die Schule die Gebührenordnung anpassen, um die soziale Zugänglichkeit zu gewährleisten. Die grundsätzliche Preisdifferenzierung nach der Gemeindemitgliedschaft bleibt jedoch als Teil der Privatschulfreiheit rechtlich zulässig.

Bildung & Schule Soziales & Familie Anfrage & Antwort

Quelldokument

Referenz
19/24565
Typ
Schriftliche Anfrage
Urheber
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Fraktionen
SPD
Themengebiet
Schulen
Veröffentlicht
04.12.2025
Ebene
Landesebene (Berlin)
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