Jüdische Schulen: Senat erzwingt geringeres Schulgeld für arme Familien
Die Jüdische Gemeinde zu Berlin hat zum Schuljahr 2025/26 das Schulgeld für ihre Schulen erhöht und unterscheidet dabei preislich zwischen Gemeinde-Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern. Nach Elternbeschwerden prüfte der Senat die Tarife und stellte fest, dass die Einstiegsgebühren für Familien mit geringem Einkommen anfangs unzulässig hoch waren. Auf Druck des Senats musste die Schule die Gebührenordnung anpassen, um die soziale Zugänglichkeit zu gewährleisten. Die grundsätzliche Preisdifferenzierung nach der Gemeindemitgliedschaft bleibt jedoch als Teil der Privatschulfreiheit rechtlich zulässig.
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