Drogenkonsum verlagert sich nach Schließung des Görlitzer Parks
Der Bezirksverordnete Fleischmann wollte wissen, welche Folgen die nächtliche Schließung des Görlitzer Parks hatte. Das Bezirksamt antwortet, dass sich die Senatsverwaltung zur Notfallversorgung im gesperrten Park auf Nachfrage nicht geäußert hat – zuständig sind Polizei und Rettungsdienst. Dafür bestätigt das Amt, dass sich Drogenhandel und -konsum deutlich in umliegende Wohngebiete verlagert haben, vor allem in den Reichenberger Kiez, rund um den Spreewaldplatz, die Wiener Straße und die Forster Straße. Auch in Hauseingängen, Treppenhäusern und Hinterhöfen nahm der Konsum zu, die Beschwerdelage stieg im Zeitraum der Schließung stark an. Der Bezirk will sich weiter für abgestimmte gesamtstädtische Lösungen einsetzen.
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