Bezirk hat noch kein Scraping-Tool gegen illegale Ferienwohnungen
Die Grünen fragten das Bezirksamt, warum die für ein Scraping-Verfahren bereitgestellten 10.000 Euro noch nicht eingesetzt wurden, um illegale Ferienwohnungen auf Plattformen wie Airbnb aufzuspüren. Die Antwort: Bisher wurde kein Geld ausgegeben, es gab nur Gespräche. Das Amt wartet nun auf Daten der Vermietungsplattformen, die ab September 2026 aufgrund einer neuen EU-Verordnung verfügbar sein sollen, und will erst dann entscheiden, ob ein Scraping-Tool zusätzlich nötig ist. Wie viele Verdachtsfälle oder zurückgeführte Wohnungen aus der bisherigen Erprobung resultierten, ist nicht bekannt – das Amt erfasst dies statistisch nicht. Für Mieter*innen heißt das: Die Kontrolle illegaler Ferienwohnungen bleibt vorerst lückenhaft, konkrete Erfolge sind nicht belegt.