Sozialstellen: Antrag zur schnellen Besetzung abgelehnt
Die SPD-Fraktion in Charlottenburg-Wilmersdorf wollte, dass die Bezirksstadträtin für Soziales ein Verfahren entwickelt, um die vielen unbesetzten, aber bereits finanzierten Stellen im Sozialbereich schnell zu besetzen. Vorgeschlagen waren unter anderem fortlaufende Ausschreibungen, vereinfachte Stellenanzeigen und Kooperationen mit Fachhochschulen, Jobbörsen und sozialen Trägern. Die Stellen sollten innerhalb von drei Monaten besetzt und die BVV quartalsweise ab dem 31.12.2025 informiert werden. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt. Praktisch bedeutet das: Die Belastung der vorhandenen Beschäftigten bleibt bestehen, und Bürger*innen müssen weiter mit langen Wartezeiten rechnen – bei Wohngeldanträgen derzeit bis zu 19 Monate, womit der Bezirk in Berlin Schlusslicht ist.